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Bestattungsfristen in Deutschland

BestatterDeutschland gibt in einer losen Folge einen Überblick über die unterschiedlichen Regelungen der Landesgesetzgeber zu einzelnen Fragestellungen im Bestattungswesen - dieses Mal zu den Bestattungsfristen im weiteren Sinne.

Dazu zählen die Fristen, wann frühestens eine Bestattung erfolgen darf, wann spätestens eine Erdbestattung durchgeführt sein sollte bzw. eine Einäscherung und wann spätestens die Beisetzung einer Urne erfolgen soll.

Interessanterweise treffen mehrere Bundesländer zu den einzelnen Fragen überhaupt keine Aussage, weder im Gesetz noch in einer Rechtsverordnung. Besonders sparsam mit Angaben sind die Bundesländer Berlin und Brandenburg. Dort ist lediglich die Mindestfrist geregelt mit 48 Stunden nach Eintritt des Todes wie in den meisten anderen Bundesländern auch. Eine Ausnahme macht hier nur NRW mit einer Mindestfrist von 24 Stunden.

Die Höchstdauer für eine Erdbestattung ist in den meisten Bundesländern geregelt und variiert zwischen 96 Stunden und maximal zehn Tagen. Die Mindestfrist und die Höchstfrist können in allen Bundesländern verlängert oder verkürzt werden, wenn gesundheitlichen Gefahren vorgebeugt werden soll oder eben bei der Verlängerung nicht zu befürchten sind.

Den geringsten Regelungsbedarf sehen die Bundesländer bei der Frist für eine Urnenbeisetzung, was vor allem daran liegen wird, dass in manchen Bundesländern von einer Beisetzung der Urne abgesehen werden kann. Ansonsten liegt die Frist zwischen einem Monat und sechs Monaten.

Weitere Einzelheiten haben wir in tabellarischer Form zusammengefasst - wie immer ohne Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit.